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Phytotherapie (oder Pflanzenheilkunde)

ist die Behandlung von Beschwerden oder Erkrankungen mit Wirkstoffen, die aus Pflanzen oder Pflanzenteilen gewonnen werden.

Je nach den Symptomen kann eine Behandlung mit Pflanzenauszügen in Form von Tabletten oder Tropfen, Tee oder Teemischung oder Ätherischen Ölen angezeigt sein. 

Die Pflanzenheilkunde ist die wohl älteste Heilmethode der Welt. Bereits aus dem Jahr 3000 v. Chr. gibt es Aufzeichnungen in Keilschrift über pflanzliche Mixtuten.

Auch die Tierwelt nutzt Pflanzen, z. B.:
- Hunde / Katzen fressen Gras, um erbrechen zu können
- Affen fressen Rinde oder bittere Kräuter, um sich von
   Darmparasiten zu befreien
- Vögel postern ihr Nest mit Heilkräutern, um die Brut vor
   Parasiten zu schützen.

Paracelsus (1493 - 1541) wurde von seinem Vater in der die Heilkraft der Pflanzen eingeführt. Er zählt als Wegbereiter der Naturheilkunde. Er verdankt viel seines Wissens den "Weisen Frauen (oder Hexen?)"

Alle Dinge sind Gift und nichts ist ohne Gift,
allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.

 

Dazu hier ein Ausspruch von dem
französischen Theaterschriftsteller Edmond Rostand (1868 - 1918):

Wenn man ein Gewächs Unkraut nennt,
zeigt sich darin die ganze Anmaßung des Menschen.

 

Versuchen Sie doch mal "Unkraut"!

Alle Wildkräuter sind wesentlich reicher an Vitaminen und Mineralstoffen als die herkömmlichen Gemüsesorten.

Löwenzahn

ideal zum Entschlacken

(Bitte nur auf unbehandelten Wiesen sammeln!)

Enthält viel Vitamine und Mineralstoffe (besonders .

Verwenden Sie die Blätter im Salat oder einfach kleingeschnitten aufs Brot.

Aus den Blüten kann Marmelade oder Gelee oder ein "Honig" gekocht werden.

Probieren Sie mal im Frühjahr einen Wildsalat aus Löwenzahn, Giersch, Brennessel, Sauerampfer u. ä.

Später dann Kapuzinerkresse, Franzosenkraut, Vogelmiere und vieles mehr.